Studie Bürgerämter 2014

Bürgerämter stehen stets im politischen und öffentlichen Interesse. Wenn alles gut organisiert ist und funktioniert, werden keine Stimmen laut. Aber wehe, wenn die Wartezeit einmal zu lang ist oder windige Menschen innovative Ideen entwickeln. Das beste Beispiel dafür zeigte sich in Großstädten: Findige Menschen nutzen dort die langen Wartezeiten, bestellten Termine oder zogen Wartemarken, um diese anschließend an Besucher zu verkaufen. Das ist nur ein Beispiel, mit dem Bürgerämter ihren Ruf schädigen.

Management consult führte bereits im Jahre 2012 eine Studie zu Bürgerämtern in Deutschland im Rahmen der Kommunalberatung durch. Die Befragung wurde im Jahre 2014 wiederholt.

Ziel:

Seit Einführung des neuen Personalausweises klagen Bürgerämter oft über deutlich mehr Arbeit. Dem Andrang der Bürger könne man teilweise nicht mehr gerecht werden. Zudem bewegte die Frage, wie der Datenschutz in Bürgerämtern gesichert wird. Letztlich interessierte auch die technische Ausstattung der Bereiche.

Vorgehen:

  • Entwicklung eines Fragebogens
  • Programmierung der Befragung als Online-Befragung
  • Einladung der Bürgerämter
  • Analyse der Daten

Methoden: Online-Befragung

Ergebnis:

Datenschutz und Lärmminderung werden in Bürgerämtern noch nicht ausreichend durchgesetzt. Die technische Ausstattung bietet noch Möglichkeiten der Verbesserung.

Die Stellenausstattung ist – in ähnlichen Größenklassen der Kommunen – relativ vergleichbar.

Weitere Ergebnisse der aktuellen Studie finden Sie hier…

Wie die Wartezeiten in Bürgerbüros kürzer werden könnten, erklärt folgender Beitrag…